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Testbericht#1: CRICUT MAKER

Testbericht#1: CRICUT MAKER

Die Cricut Maker® erhält von uns Platz 1 unter den Hobbyplottern.


Der Cricut Maker® wird als ultimative Maschine beworben und das mit Recht.

Wir bieten nun seit einigen Monaten die Schneideplotter aus dem Hause Cricut an. Die Entscheidung hierzu fiel aufgrund überzeugender bis hin zu überragender Leistung des Plotters.

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Auspacken

Es beginnt bereits mit der Verpackung der Cricut Maker®. Alle Plotter befinden sich in einem schönen und stabilen Karton. Dieser steckt aber nochmals in einer stabilen grauen Umverpackung für einen absolut sicheren Transport.

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Nach dem Öffnen findet man sehr ordentlich und schön dargeboten das Zubehör, sowie einen schwarzen Umschlag mit einer super kurzen Anleitung zur Installation und Einrichten der Cricut Maker®. Und das in nur 4 Schritten.

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Ebenso liegen Stoffmuster zum Schneidetest bei. Alles sehr ordentlich und aufgeräumt.

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Der Plotter selbst ist nochmals sicher in Folie eingeschweißt, um Kratzer zu vermeiden.

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Nach dem Auspacken, Anschließen und Einrichten kann es losgehen. Das Öffnen des Plotters ist ein Genuss. Man zieht etwas an der oberen Klappe (übrigens aus Metall) und schon öffnet sich diese und anschließend die vordere ohne weiteres Zutun wie von Geisterhand. Alles was man anfasst, ob Plotter Gehäuse, Klappen oder Werkzeugschlitten, alles fühlt sich sehr wertig an und ist aus solidem Material gefertigt. Ganze 7 kg bringt der Plotter auf die Waage, das spricht für hochwertige Qualität und Stabilität. Die Werkzeugeinsätze sind ein Traum. Sie liegen schwer und satt in der Hand. Alles sieht nach Präzisionsmechanik aus. Das Herz des Technikers geht auf.

Software-Installation und Inbetriebnahme

Die Software Installation beschränkt sich auf das Aufrufen der Cricut DesignSpace Software über den web browser mit Registrierung. Die Firmware wird automatisch aktualisiert, ebenso erfolgt die Seriennummernanmeldung automatisch.

Meine Schneideversuche

Im Cricut DesignSpace wähle ich das Textwerkzeug, wähle einen Schriftsatz und schreibe das Wort CraftPlotter. Nun verwende ich das Biegewerkzeug und verpasse meinem Text eine Kreisbiegung, wie sie oft in der Werbetechnik zum Einsatz kommt. Die Befehle und Werkzeuge sind übersichtlich angeordnet, obwohl ich die Software nicht kenne, finde ich mich sofort zurecht.

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Nun schneide ich das Projekt auf verschiedenen Materialien, mal sehen, was der Plotter daraus macht.


1. Vinyl Folie

Ich verwende eine empfindliche Kfz Beschriftungsfolie und drücke nun den Knopf Herstellen, um den Schneideablauf zu starten.

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Auf folgender Seite kann man noch einmal die Schneidedaten platzieren. Ich lasse alles wie es ist.

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Nachfolgend wähle ich die vorgegebene Vinylfolie.

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Nun lade ich die Matte. Dabei fällt mir ein triviales aber enorm wirkungsvolles Detail am Plotter auf. Die Cricut Maker® besitzt beidseitig Führungsschienen für die Schneidematten. Man kann gar nicht mehr schief anlegen und das Schneidegut wird stets beim Verfahren gerade geführt. Dazu muss ich erwähnen, dass die Antriebswelle gummierte Andruckrollen besitzt. Diese sind zwar teurer in der Herstellung, wirken sich aber eindeutig positiv auf den präzisen Materialtransport und damit auf die Schneidequalität aus. Jetzt muss man die Cricut Taste am Plotter drücken, um den Schneidevorgang zu starten.

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Der Plotter startet mit sehr angenehmen Motorengeräuschen. Die Cricut Maker® misst sich nun ein, tippt das Messer auf und beginnt den Schneidevorgang. In Windeseile wird die Matte ausgeworfen. Ich entgittere die Folie und bin total positiv überrascht. Das Entgittern geht ganz leicht, es ist alles freigeschnitten, das deutet auf eine exzellente Schneidequalität hin. An dieser Stelle erkennt der Fachmann sofort, ob es sich um einen TOP Plotter oder Schrottplotter handelt.
Das Ergebnis:

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Nun die Prüfung, wie weit der Papierträger angeschnitten ist. Ich hebe dazu ein Stück vom Text hoch und erkenne lediglich einen Eindruck im Papier. Das spricht wiederum für die exakte Einstellung der Messerlänge. So sollte ein perfekter Schnitt sein, besser geht’s nicht. Und alles mit der automatischen Messereinstellung. Großartig.


2. Flex Folie (Bügelfolie für Textilien)

Ich verwende eine Flexfolie und drücke nun den Knopf Herstellen, um den Schneideablauf zu starten. Der Ablauf ist wie oben, allerdings wähle ich „Iron ON“ als Vorgabe und lasse die Daten spiegeln, das ist wichtig bei Flex, da man auf der Klebeseite also von der Rückseite schneidet.

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Das Entgittern der Folie ist der Wahnsinn, man kann einfach großflächig abziehen, ohne auf Details zu achten. So sieht ein perfektes Ergebnis aus.

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3. Karton 300 Gramm/qm

Ich bin schon sehr gespannt, wie sich ein dicker Karton verhält. So verwende ich ein neues Projekt, ein Blatt mit sehr feinen Spitzen, bei einem dicken Karton durchaus eine Herausforderung.

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Als Vorlage wähle ich einen Cardstock und los geht’s. Das Ergebnis haut einen aus zweierlei Sicht um: Erstens ist alles sauber freigeschnitten, kein Haken oder Abreisen beim Entgittern, die Blattspitzen sind brillant herausgearbeitet. Zweitens sind auf der Schneidematte fast keine Schneidespuren zu sehen, das heißt, dass die Automatik sehr präzise arbeiten muss. Das hat natürlich enorme Auswirkungen. Der Mattenverbrauch wird dadurch drastisch reduziert, was eine dramatische Kostenersparnis bedeutet.

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4. Stoff schneiden mit Tangential-Rollmesser

Alle oben geschnittenen Materialien wurden mit dem Standard Messer (Feinklinge) im Schleppmesser Modus geschnitten. Stoffe werden besser mit einem Rollmesser geschnitten, da ein Schleppmesser die Fasern aus dem Gewebe ziehen würde. Das Rollmesser hingegen drückt von oben senkrecht auf den Stoff, so keine Fasern gezogen werden können. Nun ist es schwierig, ein Rollmesser im Schlepp Modus zu betreiben. Wenn es z.B. um eine Ecke geht (die Spitzen eines Sterns), dann muss das Rollmesser auf der Stelle drehen, der Stoff würde zur Seite geschoben. Meist benötigt ein Rollmesser eine Strecke, um sich einzuschwingen. Das wirkt sich ungünstig auf das Ergebnis aus. Hier geht Cricut einen vollkommen anderen und vernünftigeren Weg. Das Rollmesser wird an der zu schneidenden Ecke aus dem Stoff herausgehoben, dreht durch den Zahnradantrieb und richtet damit das Messer präzise in die neue Schneiderichtung. Das nennt man Tangential-Antrieb.

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Das Rollmesser, das übrigens zum Standardlieferumfang gehört, ist der Hammer.
Es ist aus Metall gefertigt, am unteren Ende die Rollklinge, am anderen Ende in einem Gehäuse geschützt, das Zahnrad für den Antrieb. Für Stoffe gibt es die mitgelieferte pink farbene Fabric grip Matte. Der Stoff haftet extra fest auf dieser Matte.

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Ich verwende als Design einen Stern. Als Vorlage verwende ich Cotton. Es ist ein Genuss, dem Rollmesser bei seinen Drehbewegungen zuzusehen (mein Technikerherz geht auf). Das Resultat ist auch bei Stoffschnitten absolut überzeugend. Alles frei durchgeschnitten und keine gezogenen Fasern.

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Weitere Tests habe ich auch mit der Print-to-Cut Einrichtung gemacht. Das heißt man druckt ein Motiv und schneidet dieses dann aus (Konturschnitt). Hierzu verwendet die Cricut Maker® einen Rahmen, der um das Motiv gelegt und mit gedruckt wird. Anschließend klebt man den Druckbogen (mit Motiv und Rahmen) auf die Matte und lässt diese von der Cricut Maker® einziehen. Der Plotter sucht nun zunächst mit seiner Leseeinheit (mit LED und Sensor) diesen Rahmen und schneidet dann präzise aus. Man kann sogar einen Zusatz angeben, um Blitzer zu vermeiden. Alles wirkt in den Arbeitsabläufen gut durchdacht und gibt auch dem Laien die Chance, diese eigentlich komplexen Abläufe zu meistern.

Fazit

Die Cricut Maker® findet aufgrund überragender Leistung Einzug in unseren shop. Beim Preis muss man berücksichtigen, dass man gleich eine hohe Ausstattung erhält.
So gehört neben dem Standardmesser auch das teure Rollmesser mit Antriebsgehäuse zum Lieferumfang, ebenso wie eine zweite Schneidematte, sowie Stiftehalter und Stift. Das Feinschnittmesser verfügt über ein Wechselklingensystem, d.h. es wird lediglich die Klingennadel ausgetauscht und nicht wie so oft der gesamte Messerhalter. Das schont den Geldbeutel und vor allem die Umwelt.
An dieser Stelle sollte nicht unerwähnt bleiben, dass die Klingen sehr günstig sind und man erhält sie u.a. im Doppelpack. Ebenso sind die Schneidematten sehr preiswert.

Ein weiterer riesiger Vorteil ist die Vielzahl weiterer Werkzeuge, welche optional erworben werden können. So gibt es Tiefschneideklingen, Wellenklingen, Rill- und Nutwerkzeuge, Perforationstools, Gravierspitzen und Prägewerkzeuge, alle mit Tangentialantrieb.

Die Cricut Maker® strotzt vor brillanter Technik. Wertigkeit und Präzision bei Plotter und Werkzeugen ist das Motto. Die Schneideergebnisse sind hervorragend. Die Abläufe vom Design, über die Ausgabe bis hin zum fertigen Ergebnis sind gut strukturiert und leicht verständlich.

Bestellen Sie die Cricut Maker® einfach und bequem online in unserem shop.